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Erfolgreicher Langstreckentest für den Ruderverein Münster E-Mail

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Kanal in Oberhausen die diesjährige Frühjahrslangstrecke über 6000m des NWRV (Nordrhein-Westfälischer Ruderverband) statt. Der Ruderverein Münster von 1882 war dort in fast jeder Bootsklasse vertreten und hat Boots- und Altersklassen übergreifend einen starken Eindruck hinterlassen.

 

Schnellster Junior B Doppelzweier in NRW: Mika Kohut und John Heithoff (Detlev Seyb)

 

John Heithoff und Mika Kohout führten das Team mit dem Blauen Stern an. Das Duo siegte souverän mit mehr als einer halben Minute Vorsprung im Junior B Doppelzweier. Damit konnten sich die beiden, trotz des Snowboardunfalls von Kohut im Dezember, als Spitzenboot in NRW präsentieren und für den Stützpunktachter empfehlen. Im leichten Doppelzweier der Altersklasse B zeigten Joscha Feder und Maximilian Hoppe eine kämpferische Leistung und sicherten sich den 4. Platz.  Im ersten Streckenabschnitt fuhren die beiden in der Spitzentruppe mit konnten aber gegen Ende des Rennes aufgrund von Steuerproblemen ihre Anfangsgeschwindigkeit nicht mehr halten. Die beiden hoffen nun auf die gerade 1500m Strecke auf dem münsterschen Aasee Ende April.

Gute Perspektiven für die Saison 2015

Bei den Junioren B startete Yannik Sacherer im schweren Einer. Mit seinem 5. Platz in einem starken Teilnehmerfeld überraschte er nicht nur sich selbst. „Yannik musste sehr kurzfristig in den Einer umsteigen, da sein Partner Ole Kruse erkrankte. Mit der Leistung empfahl sich Yannik ebenfalls für einen Rollsitz im Stützpunktachter“, freute sich Cheftrainer Thorsten Kortmann über das Ergebnis. Tobias Lechtenböhmer belegte, in diesem mit 37 Startern gut gefüllten Rennen, einen 23. Platz. Gleich bei ihrem ersten Start im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann bei den Junioren A (17-18 Jahre) zeigten Josef Schubert und Paul König (ARC Münster), dass sie sich vor der Konkurrenz nicht verstecken müssen. Sie belegten einen souveränen 2. Platz. „Dies lässt auf einen interessanten Saisonauftakt hoffen. Die beiden werden sich für die Vierer und Achter anbieten“, so Kortmann.

Im Juniorinnen A Zweier ohne Steuermann erwischte Franziska Dammann mit ihrer neuen Partnerin Theresa Kampmann (RV Waltrop) einen rabenschwarzen Tag. Der im Training vielversprechende Zweier war bereits dem Landestrainer aufgefallen.  Beide konnten im Rennen leider nicht an ihre Trainingsleistungen anknüpfen. „Aufgrund ihrer Vorleistungen lädt der Landestrainer die beiden trotzdem zur Großbootbildung ins gemeinsame Trainingslager ein“, zeigte sich Kortmann erleichtert.

Nachwuchsarbeit trägt Früchte

Für viele RVM Nachwuchsruderer war es die erste Langstreckenregatta. „ Durch das Schulrudern sind sie neugierig geworden, haben Freude am Rudern bekommen und sind mit ins Wintertraining eingestiegen“, erklärte Kortmann die Situation der Newcomer. Im Junior B Doppelvierer mit Steuermann haben Ben Schippers, Robin Schuhmann, Bennet Pennekamp, Hannes Deittert  und Justus Maiwald (Steuermann) den 3. Platz belegt. „Es ist noch Luft nach oben, das Team weiß jetzt woran es in den nächsten Wochen verstärkt arbeiten muss“, erklärt Marc Roßmeier, B-Junioren Trainer, die Entwicklungsrichtung der jungen Crew. „Wir sind mit den Leistungen unserer Athleten zufrieden. Die engagierte Nachwuchsarbeit, die wir beim RVM seit Jahren gezielt betreiben zeigt auch für die kommende Saison wieder gute Perspektiven auf“, so die Bilanz des Cheftrainers.

Für die Seniorinnen und Senioren im RVM-Team, Ida Kruse,  Marie Versophl, Lusia Neerschulte, Sven Ditzel, Felix Brummel, Max Wagner, Richard Bensmann und Constatnin Dormann wird es in zwei Wochen ernst. Beim DRV-Langstreckentest in Leipzig müssen sie sich das erste Mal der starken nationalen Konkurrenz stellen. Unter den Augen des Bundestrainers gilt es einen Maximaltest über 2000m auf dem Ergometer zu bewältigen und abschließend auf der 6000m Langstrecke ihr Potenzial abzurufen. (dw)

 
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