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Ditzel und Brummel für die U23 WM im Kader - Nachbericht Regatta Essen E-Mail

Der erste Akt ist erfolgreich bewältigt. Das Team der U23 Ruderinnen und Ruderer des Rudervereins Münster haben bei der nationalen Kleinbootüberprüfung (KBÜ) des DRV (Deutscher Ruderverband) in Essen gezeigt, dass sie bei der Vergabe der begehrten Rollsitze für die U23 Nationalmannschaftsboote ein Wörtchen mitreden können. Im Einer und im Zweier ohne Steuermann gingen die RVM Athleten über die olympischen 2000 Meter und bestätigten ihre bisherigen Saisonleistungen.

 

 

 

Allen voran die beiden Leichtgewichtsruderer Sven Ditzel und Felix Brummel. In Essen haben sie gezeigt, dass sie die schnellsten U23 Ruderer in dieser Bootsgattung sind. Durch einen souveränen Vorlaufsieg sicherten sich die beiden eine gute Startbahn für den Finallauf. Im Final ging dann die Post ab. Einmal mehr spielten die beiden Münsteraner ihre Endspurtfähigkeit aus. Nach harten Bord-an-Bord-Kämpfen über die gesamten 2000 Meter schoben sie sich unwiderstehlich auf den letzten Metern an dem Berliner Boot vorbei und gewannen mit 0,30 Sekunden Vorsprung.  „Das war ein typisches Leichtgewichtsrennen, spannend bis zum letzten Meter“, beschreibt Dirk Bensmann, Sprecher des Vorstandes, das direkt vor Ort erlebte Renngeschehen.

 

Auf der anschließenden Essener Hügelregatta starteten Brummel/Ditzel, durch Setzung der Bundestrainer, mit ihren Kontrahenten aus Berlin, Hendrik Kaltenborn und Fabio de Oliveira (beide BRC) im Leichtgewichts-Vierer ohne. Im Rennen mussten sie nur dem britischen Nationalvierer den Vortritt lassen.

 

Bei den „schweren“ Zweiern startete Richard Bensmann mit Jannek Schirrmacher (Siegburg). Sie erreichten bei der KBÜ im kleinen Finale den vierten Platz. Am Samstag bei der Hügelregatta gingen sie im Vierer ohne mit Maximilian Wagner (RVM) und Lukas Frederik Müller (Dorsten) an den Start. Schlagmann Müller war angeschlagen nach Essen angereist, dies machte sich dann auch im Ergebnis bemerkbar, Platz acht. „Das Team hat erst ein paar Kilometer zusammen gerudert. In den nächsten Trainingseinheiten werden sie sich noch steigern“, ordnet Thorsten Kortmann, RVM-Coach, die Leistungen der Vier ein.

 

Gut gekämpft und sich von Rennen zu Rennen gesteigert haben sich Ida Kruse und Marie Verspohl im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau. Im kleinen Finale belegten sie bei der KBÜ am Ende einen guten zweiten Platz und kamen als neuntschnellster Zweier in die Wertung. Am Samstag stiegen die beiden mit Ruderinnen aus Neuss und Krefeld in den Vierer und belegten Rang sieben. „Die beiden hatten in den letzten Wochen wegen Abiturprüfung das Training ein wenig zurückschrauben müssen. Sie haben aber gezeigt, welches Potential in ihnen steckt“, beschreibt Kortmann, die Leistungen seiner Ruderinnen.

 

Luisa Neerschulte ist mit dem Ziel nach Essen angereist, sich bei den U23 Einerfahrerinnen unter die besten Acht zu rudern. Das Ziel hat sie erreicht, im Finale belegte sie Platz sieben. Im Frauen-Vierer am Sonntag siegte sie mit ihren Kolleginnen souverän.

 

Constantin Dormann absolvierte an diesem langen Regattawochenende die meisten Starts. Im Leichtgewichtsvierer belegte er Platz zwei und konnte dabei das Ungarische und Schweizer Boot hinter sich lassen.

 

Die Rennen in Essen sind für die Bundestrainer ein wichtiger Baustein für die Nominierung zur U23 Weltmeisterschaft im Juli in Plovdiv (Bul). Letzte „Nominierungs-Station“ wird die Internationale Ratzeburger Regatta auf dem legendären Küchensee sein. Termin vormerken: 06./07. Juni 2015. (dw)

Pressebericht: Westfälische Nachrichten


 
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