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Alles gewagt, Silber gewonnen: Felix Brummel Vizeweltmeister in Rotterdam! E-Mail

In einem extrem spannenden Rennen bei der WM in Rotterdam holte RVM-Athlet Felix Brummel die Silbermedaille für Deutschland.

Vizeweltmeister im leichten Vierer (v.l.n.r): Alexander Diedrich (Treis-Karden), Felix Brummel (RVM), Fabio de Oliveira und Hendrik Kaltenborn (beide Berlin) (Fotos: D. Seyb, meinruderbild.de)

 

Unglaublicher Endspurt der Italiner

Im schwarz-rot-goldenen Dress war das Quartett als Favorit ins Rennen gegangen. "Wir sind schnell rausgegangen und hatten bei der Streckenhälfte bereits einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren", so Brummel nach dem Rennen. Zeitweise trennte mehr als eine Bootslänge Brummel und Co. von den Verfolgerfeld. Die Taktik von Mannschaftstrainer und RVM-Coach Thorsten Kortmann schien aufzugehen. "Aber 500 Meter vor dem Ziel zogen die Italiener ihren Endspurt an und brannten regelrecht ein Feuerwerk ab." Kortmann ergänzt: "Die Jungs waren kurz vor dem Ziel völlig ausgepowert von dem steten Gegenwind. Die Italiener dagegen drehten weiter auf und zogen noch kurz vor der Ziellinie am deutschen Boot vorbei. Während Brummel und seine Mitstreiter erschöpft ins Boot sanken, brach im italienischen Boot Jubel über die Verteidigung des WM-Titels aus. Den dritten Platz sicherte sich Großbritannien, das sich noch vor Polen schob - als kurioserweise die gleichen Medaillenplätze wie 2015.

 

 

Ausgelassener Jubel über Silber

Von Frust über entgangenes Gold war bei den frischgebackenen Vizeweltmeisterschaften jedoch nichts zu sehen - ganz im Gegenteil: "Wir freuen uns wahnsinnig über Silber", so Brummel, "immerhin haben wir heute viele starke Teams deutlich hinter uns gelassen." Dem pflichtet Kortmann uneingeschränkt bei: "Die Vier sind heute ein grandioses Rennen gefahren. Hinter diesen starken Italienern Zweiter zu werden, ist keine Schande, sondern eine große Leistung und tolle Belohnung für die lange, harte Vorbereitung." Auch RVM-Vorstand für Sport, Dr. Birger Kruse, zeigt sich begeistert: "Der Verein ist stolz und freut sich mit den erfolgreichen Athleten."


Henri Schwinde auf Finalkurs

Weiter gut im Rennen um den WM-Titel ist Henri Schwinde, der zweite RVM-Athlet neben Brummel. Im Viertelfinale ruderte er mit seinem Partner Konstantin Nowitzki aus Krefeld im U19-Doppelzweier souverän vorneweg und hatte die zweitschnellste Zeit aller Läufe. "Im Halbfinale am Samstag werden die Beiden wohl mehr gefordert werden", so RVM-Coach Marc Rossmeier. Wenn alles weiter so gut läuft, rudern Schwinde / Nowitzki im Finale am Sonntag um die Medaillen. (GS)

 

Weitere Infos unter http://www.wrch2016.com. Dort gibt es auch einen Livestram.

 
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