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Goldener Herbst in Hürth - fünf LM-Titel für RVM E-Mail

Mit insgesamt fünf Titeln kehrten die Ruderer des RVM von den diesjährigen Landesmeisterschaften zurück. Auf dem bei Hürth gelegenen Otto-Maigler-See räumte der RVM ungewöhnlicherweise vor allem in den kleineren Bootsklassen ab.

 

Siegreich im Damen-Doppelzweier: Luisa Neerschulte (li.) und Marie Verspohl (re.). (Fotos: Detlev Seyb / meinruderbild.de)

 

Starke Leistungen in Einer und Zweier

“In diesem Jahr haben wir viele individuell sehr starke Sportler. Deshalb haben wir uns – anders als in den vergangenen Jahren – auf die Rennen im Einer und Zweier konzentriert”, beschreibt Cheftrainer Thorsten Kortmann die Strategie. Junioren-Trainer Marc Rossmeier ergänzt: “Die Ergebnisse haben gezeigt, dass wir damit richtig gelegen haben. Mit unseren fünf Landesmeistertiteln sind wir fünftbester Verein in NRW geworden.”

 

Joschua Feder ließ im Leichtgewichts-U17-Einer die Konkurrenz stehen.

 

Bei viel Wind und Wellen auf der 1.000 Meter langen Strecke überzeugte vor allem Seniorin Luisa Neerschulte mit vielen starken Auftritten. Im Einer gewann sie souverän ihr Rennen vor zwei Ruderinnen aus Neuss. Gemeinsam mit Marie Verspohl trat Neerschulte im Doppelzweier an. Auch dieses Rennen entschieden die münsterschen Damen für sich. Als wären dies noch nicht genug Rennen gewesen, gingen Neerschulte / Verspohl zudem mit Leoni Scheuermann und Elke Markwort im Doppelvierer an den Start. Das - Quartett ruderte auf den vierten Platz.

 

Ebenfalls einen ungefährdeten Sieg im Einer fuhr Henri Schwinde in der Altersklasse U19 ein. Mit fast sieben Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus Witten konnte dem amtierenden Europameister und WM-Zweiten im U19-Doppelzweier niemand das Wasser reichen. “Zum Glück ist mein EM- und WM-Zweierpartner nicht gegen mich angetreten”, so Schwinde nach dem Rennen. “Dann wäre das Rennen wohl deutlich enger geworden.” Die Riege der erfolgreichen Einerfahrer des RVM vervollständigte Joschua Feder. Bei den U17-Leichtgewichten war er stark gefordert: “Mit dem Konkurrent aus Dorsten habe ich mir ein Kopf an Kopf-Rennen geliefert. Erst im Endspurt konnte ich mich mit einer halben Bootslänge absetzten.”

 

Die gereckte Siegerfaust ist mittlerweile eine von Henri Schwinde bekannte Pose. Nach DM-Gold, EM-Gold und WM-Silber folgte in Hürth der Landesmeistertitel.

 

Einen extrem knappen Sieg fuhren Yannik Sacherer und Ole Kruse im U19-Riemenzweier ein. Sacherer: “Mit dem Boot aus Köln sind wir fast zeitgleich über die Ziellinie gespurtet. Erst nach der Auswertung des Zielfotos haben wir erfahren, dass wir mit gerade mal drei Hundertstel Sekunden gewonnen haben. Nach diesem Spannungsmoment war unsere Freude natürlich riesig.” Im Gespann mit Ben Schippers und Sönke Kruse sowie Steuerfrau Lilly Langenhorst ging es zudem im gesteuerten U19-Vierer sowie mit den weiteren Mitstreitern Henri Schwinde, Bennet Pennekamp, Anton Bühlmeyer und Louis Kirstein im Achter zur Sache. Hier holten die RVM-Crews jeweils einen dritten Platz. “Zum einen fehlten uns aufgrund eines internationalen Einsatzes zwei starke Ruderer. Zum anderen haben wir in dieser Besetzung bislang erst wenige gemeinsame Trainingskilometer absolvieren können. Insofern gehen die beiden dritte Plätze in Ordnung, auch wenn wir uns doch etwas mehr erhofft hatten”, ordnete Trainer Rossmeier die Ergebnisse ein.

 

Yannik Sacherer (li.) und Ole Kruse (re.) freuen sich über ihren knappen, aber verdienten Sieg im U19-Zweier ohne Steuermann.

 

Mit den deutschen Großboot- und Sprintmeisterschaften in Krefeld steht nächstes Wochenende bereits der nächste Wettkampf für die münsterschen Ruderer an. “Das ist dann der letzte Wettkampf dieser Saison. Direkt danach steigen wir ins Wintertraining für die nächste Saison ein”, verrät Kortmann die weiteren Planungen. (GS)

 

 
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