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RBL: Top-Auftakt des Münster-Achter in ersten Klasse E-Mail

Einen richtig guten Einstand erwischte der Münster-Achter beim ersten Renntag der Ruderbundesliga (RBL): Auf dem Main starteten die münsterschen Sprintspezialisten durch und zeigten mit Platz vier in der ersten Liga ihr ganzes Können.

 

Jubel über die goldene Ananas: Der Münster-Achter um Steuerfrau Ada Stange. | Fotos: Alexander Pischke

 

 

 

Dabei hatte die aus Ruderern von RVM und ARC gebildete Crew das ursprüngliche Ziel mit lediglich Platz vier deutlich niedriger angesetzt. Hintergrund: Die Veranstalter hatten die zuvor bestehenden erste und zweite Männerliga zu einem Bündel zusammengepackt - für die ehemaligen Zweitligisten aus Münster also eine neue Herausforderung mit vielen Unbekannten. Umso größer die Freude, als der Münster-Achter mit einem starken Zeitrennen und einem guten Achtelfinal-Rennen immer besser in Fahrt kam und auch im Viertelfinale gegen Dresden einen deutlichen Sieg einfuhr. Damit war klar, dass in der Rhein-Metropole mindestens eine Top 4-Platzierung geholt wird!

 

Die erste Niederlage des Tages musste das Team erst gegen den späteren Tagessieger einstecken. Gegen die starke andere Crew aus Westfalen, das "Team Black" aus Minden, hatten die Münsteraner im Halbfinale keine Chance. Also trat der Münster-Achter im B-Finale an. Hier wartete mit dem Boot aus Wurzen nicht nur eine ehemaliges Erstliga-Team, sondern auch eine als schlagkräftig bekannte Truppe. Der Münster-Achter ging mit hoher Frequenz auf die 350 Meter kurze und wellenreiche Strecke, die Jungs gaben alles. Trotzdem hatten die ostdeutschen Ruderer am Ende ihren Bugball vorne, aber nur knapp. Statt Bronze gab's die "goldene Ananas".

 

 

Frust über verpasstes mögliches Edelmetall oder Freude über hart erkämpftes Frischobst? Für Teamsprecher Friedrich Tewinkel ist der Fall klar: "Natürlich freuen wir uns über das Ergebnis, und zwar enorm. Schließlich haben wir alle unseren ehemaligen Zweitliga-Gegner deutlich hinter uns gelassen und unser Ziel deutlich übertroffen!"

 

Man darf also gespannt sein auf den nächsten RBL-Renntag, der am 9. Juni in Werder/Havel stattfinden wird. (GS)

 
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